Sous Vide Garer - Vakuumgaren war noch nie so leicht

Wer öfters selbst kocht kennt das Problem dass beim Kochen das Gargut an Aroma verliert. Gerade wenn man Gemüse zubereitet verliert dieses beim herkömmlichen Garen schnell an Geschmackstoffen und Farbintensität. Genau hier setzt die Methode mit der Sous Vide Garer arbeiten an, dadurch verlieren Sie beim Garen kein Aroma mehr. Zudem bleibt die Farbe erhalten und dass Gargut wird zudem noch haltbar gemacht.

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Was bedeutet Sous Vide?

Der Begriff kommt aus dem französischen und lautet übersetzt "unter Vakuum". Hierbei werden die Speisen in einem Kunststoffbeutel eingeschweißt und die Luft mit einem Vakuumiergerät abgesaugt so dass ein Vakuum entsteht. Anschließend werden die Speisen bei einer konstanten Temperatur meist zwischen 50°C und 85°C gegart.
 

Welche Vorteile bietet diese Funktion?

Wie oben schon erwähnt behält das Gargut das volle Aroma zudem ist es möglich durch Zugabe mehrere Gewürze die Aromen zusätzlich noch zu Verstärken. Durch das Vakuum bleiben die Speisen nach dem Garen auch länger haltbar somit ist es auch ganz einfach möglich leichter auf Vorrat zu kochen. Ebenfalls bleibt die braune Kruste aus da hier mit niedrigen Temperaturen gearbeitet wird.
 
Falls diese gewünscht ist z.B. beim Fleisch kann dieses kurz davor oder danach scharf angebraten werden. Durch die schonende Zubereitung verliert man bei vegetarischen Gerichten auch kaum Vitamine oder Farbstoffe.

sous-vide-vakuumgaren-Vakuumverpackte Speisen. [Bildquelle: © anaumenko | clipdealer.com]

 

Welche Geräte benötigt man für das Sous Vide Verfahren?

Zunächst benötigen Sie ein Vakuumiergerät und die dazugehörigen Kunststoffbeutel welche extra dafür angefertigt wurden. Die Kunststoffbeutel sind so hergestellt das keine Weichmacher auf das Gargut übertragen werden, somit ist es gesundheitlich völlig unbedenklich.
 
Zusätzlich brauchen Sie einen Sous Vide Stick oder Garer, mit dem Sie meist über ein LCD Touchdisplay die exakte Temperatur und Zeit einstellen können. Dieser wird in das Wasser gesteckt und bereitet so Ihr Gargut im handumdrehen zu.
Als Kochgefäß eignet sich zwar auch ein herkömmlicher Topf, besser geeignet sind aber die Wasserbadbehälter. Diese bestehen aus Polycarbonat und sind eigens für das Souvid Verfahren hergestellt.
 
 

Woher kommt die Idee - kurzer Blick zurück in die Geschichte

In den 1970er Jahren wurde dieses Garverfahren in Frankreich entwickelt, darum auch der französische Name. Allerdings konnte sich diese Erfindung nicht richtig durchsetzen, zum einen gab es noch nicht die richtigen Geräte dafür oder sie waren einfach zu teuer. Die Geräte kamen aus dem chemischen und biologischen Bereich und waren alles andere als nutzerfreundlich.
 
Dennoch fand diese neue Methode schnell anklang und wurde hauptsächlich in Zügen für die Reisenden angeboten. Als Vorteil galt hierbei natürlich das diese Speisen schnell frisch zubereitet werden konnten. Jedoch wurde das ganze 1988 nach schweren Lebensmittelvergiftungen von der amerikanischen Gesundheitsbehörde verboten.
 
Erst knapp 15 Jahre später wurde die Idee wieder aufgegriffen und weiter entwickelt. Mit den heutigen Geräten braucht man keine Angst mehr vor einer Lebensmittelvergiftung zu haben. Ganz im Gegenteil - das Sous Vide Verfahren entwickelt sich langsam zu einem beliebten Trend und findet immer mehr Anhänger.